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Winkel messen und zeichnen ★ Wissen

Lernvideo - Winkel messen und zeichnen ★ Wissen

Ein Winkel wird gebildet von zwei Schenkeln und einem Scheitelpunkt, in dem sich die Schenkel treffen. Der Winkel kann mit einem Geodreieck gemessen werden. Ein Winkel lässt sich zusätzlich entsprechend seiner Größe einer Winkelart zuordnen Diese lauten:

Nullwinkel (α = 0°)
Spitzer Winkel
Rechter Winkel (α = 90°)
Stumpfer Winkel
Gestreckter Winkel (α = 180°)
Überstumpfer Winkel
Vollwinkel (α = 360°)

Jonas: „Mein Surflehrer hat gesagt, ich soll möglichst tief in die Knie gehen auf dem Surfbrett. Am besten sei ein 80° Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel. Aber so richtig vorstellen kann ich mir darunter nichts.“

Am besten ist es, man zeichnet sich einen solchen Winkel auf Papier, um zu verstehen, was ein 80° Winkel ist. Dafür ziehst du zunächst eine beliebige Gerade. Dies ist der erste Schenkel. Die Länge des Schenkels ist für den Winkel egal. Im nächsten Schritt legst du das Geodreieck mit der Null an einem Ende der Gerade an und setzt nun eine Markierung bei 80°. Dann drehst du das Geodreieck, sodass die Null weiterhin am Scheitelpunkt des Winkels anliegt und verbindest die Markierung mit dem Scheitelpunkt. Dabei kannst du direkt überprüfen, ob du den richtigen Winkel gezeichnet hast, indem du abliest, bei welcher Gradzahl der andere Schenkel verläuft. Auf diese Art und Weise kannst du dann auch gegebene Winkel messen.

Tipp: Bei überstumpfen Winkeln musst du die Winkelgröße von 360° subtrahieren und den errechneten Wert zeichnen.

Steffen: „Eine gute Veranschaulichung! Jetzt weiß ich, was mit 80° gemeint ist.“

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